Death Valley
Heute müssen wir ein bisschen nachschlafen, gestern war ein langer und anstrengender Tag! Schliesslich weckt uns aber die Hitze, der Wind hat sich in der Nacht zum Glück wieder gelegt. Draussen stehen schon einige Autos auf dem Parkplatz, das Casino wird wohl den ganzen Tag hindurch rege besucht. Wir schreiben den Tagesbericht von gestern, denn dazu waren wir abends kurz vor zwölf nicht mehr in der Lage, frühstücken dann ausgiebig und fahren schliesslich um punkt halb eins vom Parkplatz. Wir suchen uns eine letzte günstige Tankstelle in Nevada, geben aber nach 10 Gallons wieder auf, weil der Zapfsäulendruck unterirdisch ist. Ein paar Meilen weiter finden wir Benzin für noch viel günstiger und füllen den Rest des Tanks, hier in normalem Tempo. Dann überqueren wir schon die letzte Staatengrenze unserer Reise und finden uns in Kalifornien wieder. Jetzt fühlt sich auch der Camper mit seinem kalifornischen Nummernschild wieder zuhause!
Wir fahren in Richtung Death Valley. Keine Ahnung wieso, aber Simone hat sich das immer als Sandwüste mit feinem weissen Sand vorgestellt. Stattdessen hat es relativ viele kleine Pflänzchen und Büsche, an einigen Stellen Salzteppiche und teilweise fast schwarzes Lavagestein. Die vielfältige Natur gefällt uns super, die weite Ebene mit der frischen Luft ist sehr eindrücklich. Und die Temperatur ist auch sehr erträglich, wir müssen sogar einen Pulli anziehen!
Auf einer kurvigen Passstrasse fahren wir zum Dante’s Viewpoint hinauf und blicken über 1700 Höhenmeter hinunter auf den tiefsten Punkt der USA (86m unter Meer).
Beim nächsten Viewpoint, dem Zabriskie Point, bestaunen wir die Gesteins- und Sandformationen.
Kurz bevor die Sonne untergeht, finden wir doch noch ein paar Sanddünen für Simone.
Als es eindunkelt, stellen wir uns auf einen Campingplatz mitten im Nationalpark und freuen uns auf einen wunderbaren Sternenhimmel. Zwar will irgendwie niemand unsere 18 Dollar für die Nacht einkassieren und bei der Dumpingstation passen die Wasserleitung und unser Schlauch nicht aufeinander, aber es reicht uns völlig für die heutige Nacht.